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Freitag, 27. Mai 2005

tori amos - little earthquakes

nachdem ich so viel positives über diese, sehr frühe cd von tori gehört habe und auch sonst von ihrer musik sehr überzeugt bin, habe ich das werk "little earthquakes" aus dem jahre 1992 erworben.

es ist gradezu ein hörvergnügen, was mich gepackt hat, die cd hat den ohrwurm-charakter und den tori-effekt. der geht so: bereits beim zweiten mal kommt einem die musik sehr vertraut vor, man findet sich zurecht, entdeckt aber von mal zu mal immer neue dinge. schön finde ich vor allem den ersten song "crucify" - poppig , aber trotzdem charakteristisch.

das album war das erste album, dass sie, myra ellen amos, unter dem namen "tori" amos herausbrachte und dem ein kommerzieller erfolg gegönnt war. bereits ihre erste single-auskopplung war "me and a gun", was in so fern bemerkenswert ist, da dieses a-cappella-stück ihre eigene vergewaltigung im alter von 23 jahren verarbeitet.

fazit: mehr als gutes erstlingswerk.

sternenkrieger teil 3

ja, auch ich habe die lücken meiner jugend komplettiert und mir "star wars: episode iii" angeschaut. wenn man damit quasi aufgewachsen ist, geht man mit geringen erwartungen in den dritten teil, episode i und ii haben schon genug der alten qualität vermasselt. erst der kinderzirkus in episode ii, dann ein furchtbares, sinnentleertes geschnulze in part ii (was dank der mangelhaften dialoge und schlechten schauspielerischen leistungen u. a. von natalie portman den film endgültig lächerlich machte) - was sollte man da noch von einem dritten teil erwarten, außer dass es danach wenigstens nicht noch schlimmer konnte?

also, die anforderungen von denjenigen, die iv-vi etliche male gesehen haben, sind nicht gering. man muss ehrlich sagen, dass der neuste teil überraschend nah an die erwartungen rankommt. zugegeben, die dialoge, die nix mit politik zu tun haben, waren echt schlecht. das taz zitat (padme: "ich mus dir etwas wunderbares sagen!" anakin: "[...] das ist ja wunderbar!") ist ein beispiel, auch das herzerreißende "neeeeeeeeeiiiiiii" von vader zum schluss ist mehr der part einer satire als des filmes selbst. aber das stört eigentlcih weniger - star wars sollte man eh nie vollkommen ernst nehmen.


vor allem die action hat gestimmt, die lichtschwert-duelle und die raumsequenzen haben gezeigt, was lucas' industrial light&magic so alles kann. auch die geschichte war beeindruckend. selbst, wenn jeder halbwegs gebildetete mensch das ergebnis des filmes kennen musste, so war der verlauf zu diesem ergebnis doch mehr als spannend.

für den (ex-)fan ist vor allem das erlebnis wunderbar, die geschichte endlich zu kennen, wie anakin zu dem wurde, was er ist, wie es dazukommt, dass man ab episode iv eine rebellion gegen ein großes böses imperium kämpfen sieht. erwartungsgemäß ist in diesem film das böse mal wieder cooler - wenn palpatine bloß nicht so ein ekliges gesicht hätte...

fazit: es ist doch schade, dass dies der letzte film ist.

Dienstag, 24. Mai 2005

spock's beard - v

selten musik gehört, die in solche qualitativen höhen gelangt und dabei so überraschend und experimental ist. diese cd ("v") von spock's beard ist harmonisch und rockig, mit guter stimme gesungen, aber mit einem noch größeren instrumenten-vielfalt eingespielt.

für mich ist das die erste cd dieser progrock-band aus den usa und ich bin wirklich begeistert. neben zwei längeren stücken (16 min und 26 min), die trotzdem noch in sich abwechslungsreich sind und nicht langweilig werden, sind noch vier kürzere lieder auf der cd zu finden, wovon vor allem "thoughts, pt. 2" überzeugt.

generell wechseln sich die verschiedenste instrumente ab: neben standardsachen wie e- und akkustikgitarre, schlagzeug und bass hört man cello, geige und im gesang chorale effekte.

fazit: ich denke, das ist nicht die letzte cd von spock's beard gewesen, die ich mir gekauft habe. mehr davon!

Freitag, 20. Mai 2005

grandia ii

die ersten stunden, die ich versucht habe, dieses spiel zu spielen, war ich noch geblendet von star ocean: ich dachte: "schlechte grafik, langweilige kämpfe und unkreative geschichte".

es kommt immer noch nicht über star ocean, aber als rollenspieler neigt man glücklicherweise zu dem masochismus, ein spiel immer etwas länger spielen zu müssen, um eventuelle gute stellen aufzudecken. davon gibt es bei grandia ii eine menge: eine geschichte, welche problematik der schwarz-weiß-trennung von gut und böse intensiv beleuchtet. eine geschichte, die überraschende szenarien präsentiert (eine stadt, der wegen eines bösen fluches der appettit vergangen ist), obwohl deren auflösung meist sehr offensichtlich ist.

leider ist die anzahl der mängel auch groß genug: die grafik wirkt lieblos (und das sage ich nicht auf grund der technik - die war bei den snes-spielen noch schlechter - aber trotzdem liebevoller), nervige und ätzende charaktere: elena (die s/w priestertochter), ryuko (der gefühllose rebell) und madreg (der alles, aber auch wirklich alles am geruch festmacht) und ein levelsystem, dass zwar neue elemente beinhaltet, aber eindeutig zu wenig vielfalt in den entwicklungsmöglichkeiten bietet.

lichtblick ist die inszenierung des bösen: es ist wirklich eklig (die bestandteile von valmar, dem bösen gott, erinnern entfernt an menschliche körperteile - bloß entstellter) und/oder cool (millenia; siehe bild). wobei wohl erst noch herausstellen wird, was wirklich gut und böse ist in dem spiel.

fazit: netter zeitvertreib für rpg-freaks.

Freitag, 13. Mai 2005

endlich! jelinek! - "die liebhaberinnen"

ein seltsames buch habe ich da begonnen, "die liebhaberinnen" von elfriede jelinek. spätestens nachdem ich den film zu "der klavierspielerin" gesehen hatte, wollte ich ein buch von ihr lesen. dank eines 5€-Buchgutscheins von amazon hab ich grade mal 1,90€ bezahlt, das risiko war also gering.
zunächst einmal fällt positiv auf, dass das buch fast nur kleine buchstaben nutzt, große werden nur zur heraushebung von wörtern benutzt, und das siezen wird groß betrieben. das könnte man eine progressive schreibweise nennen.
ansonsten ist der recht naive, einfache erzählstil aufdeckender als das wort "naiv" vermuten lässt. es geht um zwei arbeiterinnen, die sich schöngefärbten zukunftsillusionen hingeben, sie entstellen die liebe zu einem leben als hausfrau an der seite eines mannes. jelinek lässt sie langsam in ihr elend hineintreiben: waren zu anfang nur leichte zeichen der falschheit für den leser zu finden, werden den charakteren zur mitte hin (wo ich mich gerade befinde) ihre falschen illusionen immer mehr zum verhängnis.

allerdings muss man sagen, dass die handlungsarmut einen teilweise anstrengt, es geht frau jelinek um das enttarnen von falschen glücksvorstellungen, die die charaktere entfremden, weniger darum, eine geschichte zu erzählen. vielleicht ist das auch nicht unbedingt das betse buch von ihr zum anfang...

Mittwoch, 27. April 2005

tori²

da hab ich heute zwei ältere tori amos cds in meiner post gefunden. die hatte ich bei ebay geordert, um mich mal schlauer zu machen, was diese person, die mich mit "the beekeeper" so vollkommen fasziniert hat, noch so alles gemacht hat. neben "boys for pele" (1996), in deren cover sie mit einem schwein an der (nackten) brust posiert, hat mich vor allem die sehr experimentelle cd "under the pink" gepackt.
das "skandal-"cover, auf deren front sie in einem schaukelstuhl anzunehmendwerweise auf einer farm sitzt und das bild mit einem gewehr dehamonisiert, ist meiner meinung nach schon toll genug. zusammen mit dem schwein und der auf der cd vorhandenen musik weiß man bald, warum tori bei uns nicht so verankert ist: ihre kunst und ihre musik ist ungewöhnlich, egal wie viel popkulturelle einflüsse man auch sieht oder hört.

die "under the pink" hat mich derart überrumpelt, dass ich die andere nur einmal hören konnte. tori amos macht süchtig, diese cd wohl besonders. experimentell, abwechslungsreich, aber trotzdem sehr angenehm zu hören. beginnt das album mit seltsam unharmonischen intervallen, wird es mit "past the mission" sehr gemütlich. trotzdem: das gekonnte, manchmal exzessive klavierspiel bleibt und ihre stimme hört auch nicht auf, zu faszinieren.

"von liebe, drachen und anderen ungeheuern"

so lautet der untertitel von "die entführte prinzessin", das neue buch von karen duve, einer deutschen autorin, die - wie ich jetzt erfuhr - sonst eher für realistische, "amoralische" (ein rezensent auf amazon.de zu "keine ahnung") geschichten bekannt ist. dieses buch ist einer romantischen, witzigen märchenwelt angesiedelt.

ich persönlich hab das buch kürzlich angefangen, und muss sagen, ich bin in seinem zauber gefangen. der trockene witz, der in der erzählung mit der wunderschönen nordlandprinzessin, die in das edele baskarien entführt wird, mitschwingt, ist einfach genial. das buch ist gut zu lesen, kennt keine langeweile, nur eine menge kreativität.

das buch ist uneingeschränkt für kinder und erwachsene, die märchen und fantastische geschichten mögen, geeignet. der roman geht eindeutig über harry potter-publikum hinaus, er schafft es, ganz anders zu wirken, einfach schon deshalb, weil er sich selber nicht ernstnimmt. karen duve ist hiermit ein buch gelungen, dass wirklich sehr lesenswert ist. ein spezieller tipp sei es für menschen, die nicht so viel zeit zum lesen aufbrinegn können oder wollen: man verliert nicht so leicht den faden, die handlung ist eigentlich einfach und erlaubt es, sie zu verfolgen, selbst wenn es nur zwei kapitel vorm einschlafen sind.

Montag, 25. April 2005

als ich am 8. juni 1705 meine zeitung aufschlug...

...war das keine alltägliche handlung, denn - o wunder - ich hatte die eine der ersten tageszeitungen deutschlands in der hand. während die feldversuche, die über fünfzig vorher vorgenommen wurden, ebenso verschwunden sind, wie tageszeitungsähnliche institutionen bei den alten römern: ist doch eines geblieben, die hildesheimer allgemeine zeitung.

am 8. juni 1705 war das, was die zu bieten hatten, sicherlich noch sensationell, heute scheint es so, als würde die zum madsack-konzern gehörende zeitung nur aus mangel an konkurrenz bestehen. ja, früher war alles besser, da steckte die zeitung noch voller pioniergeist - generell als medium, meine ich. damals hatte man auch noch mit besonderen widrigkeiten zu kämpfen - der autorität der mächtigen zum beispiel. da war nichts zu hören von "vierte gewalt im rechtsstaat" (rechtsstaat sowieso nicht). und die qualität des journalismus war auch nicht immer die beste, aber das war ja nicht so schlimm, man war ja "pionier".

heute ist das anders, nur manche zeitungen richten sich noch stumpf nach politischem mehrheitsgeist, schaffen das nicht mal in annehmlicher qualität und nenne sich dann auch noch in aller frechheit "unabhängig". womit wir wieder bei meiner zeitung wären, die sich nicht nur unabhängig nennt, sondern auch noch "älteste tageszeitung deutschlands" schimpft. bloß gut, dass sie nicht "qualitätszeitung" dazuschreiben, das wäre schon verleumdung aller jener, die sich wirklich mühe geben.

in diesem jahr wird diese zeitung also 300 jahre alt, mit kanzler-besuch und allem drum und dran. und mir, der die zeitung nur mitliest, weil sie hier ein monopol hat, dankt sie für mein vertrauen, darunter das logo mit der orangenen "300", als würde ich schon dreihundert jahre auf dieses jubiläum warten!

das ist nicht nur eine unsagbar dumme, leere geste, sondern auch eine unterstellung. als würde ich einem solch politisch schwarzen und ansonsten unkreativen blatt auch nur einen funken vertrauen entgegenbringen!

ausdrücklich ausgenommen von dem unkreativitätsvorwurf ist imre grimm, verantwortlich für die kolummne "das ding" in der wochenendbeilage "der siebte tag" (auch in der hannoverschen allgemeinen zeitung) und manche verantwortliche von "der siebte tag". gelegentlich gibt sich "oben links" auch noch mühe...

Sonntag, 17. April 2005

glücksfall tori amos

mehr durch zufall hab ich irgendwo im internet etwas über tori amos gelesen, ich glaub zu anfang fand ich vor allem den namen interessant. als ich dann herausfand, dass die 41jährige us-amerikanerin seit 1980 musik, seit 1992 hat sie solo-alben aufgenommen, mit großem kommerziellen erfolg (allein das erste verkaufte sich zwei millionen mal). und obwohl sie durchaus einen anspruchsvollen pop macht, der sicherlich öfters auch chartstauglich wäre, hab ich sie nie auzf viva oder mtv gesehen.
dieser fakt machte sie noch interessanter, dann wurde von der künstlerin gesprochen, die sich hauptsächlich auf ihre wunderbare stimme und ihr klavierspiel verlässt. schließlich habe ich auf ihrer seite eine zugebenermaßen recht kleine hörprobe gemacht und festgestellt, dass mir ihre mischung sehr gut gefällt. also: spontanität rauskehren und neues album "the beekeeper" via internet ordern!

als ich es dann am freitag bekam und gehört habe, fiel mir als erstes auf, wie ultimativ angenehm diese musik ist. man kann eine menge dabei machen.
trotzdem hat die musik mehr zu bieten als einfältige berieselung, wie man jetzt annehmen könnte. vielmehr sorgt ihre stimme, die doch sehr rockig ist und die instrumentelle aktzentuierung für ein musik gefühl, dass etwas "swingendes" an sich hat. da ich die cd bisher nur ein paar mal hören konnte, kann ich bisher nur ein lieblingslied festmachen auf "the beekeeper": "cars and guitars". in dem lied macht sie "tsch, tsch" so oft, dass es einem schon seltsam vorkommt. trotzdem ist es das lied, in dem ihre stimme nach meinem empfinden am besten rüberkommt und das mir am meisten ins ohr ging.

zu meiner überraschung hab ich auf dem wg-besuch in bremen auch tori amos gefunden, eine cd und zwei bewohner, die sich für sie erwärmen konnten. und das obwohl man sonst dort fast nur metal und punk neben cd-playern liegen sieht.
auf jeden fall ist die musikalische erfahrung tori amos eine empfehlenswerte, vor allem bekommt man auf dem aktuellen album ein top-preis-leistungsverhältnis, wem das was bedeuten sollte. das album zählt 19 tracks auf fast 80 minuten - so was sieht man nicht oft. wenn ich aber ehrlich bin, hätte ich den kauf wohl auch nicht bei der hälfte an länge bereut.

Sonntag, 10. April 2005

"die klavierspielerin"

seit sie einen nobelpreis bekommen hat und ich mich deswegen mal ein wneig schlau gemacht habe, wollte ich etwas von elfriede jelinek lesen. weil sie sich gegen die fpö kämpft, wiel sie mal in der kpö war, auch wegen ihrer thematisierung von machtverhältnissen zwischen den geschlechtern, "sexuelle ausbeutung" könnte man vielleicht sagen.

nachdem ich in unserem stadttheather bereits eine sehr gute, interessante, aber auch verstörende inzenierung von einem ihrer "prinzessinendramen", "schneewittchen" gesehen habe, die mich trotz des kleinen, minimalistischen rahmens beeindruckt hat. anstatt sie zu lesen, habe ich jelinek gestern ein weiteres mal gesehen, die verfilmung von "die klavierspielerin", eine deutsch-französische gemeinschaftsproduktion, die ich unverhofft in meiner videothek fand.


in der geschichte geht es um eine klavierlehrerin "frau professor" erika kohut, die mit ihrer mutter zusammenlebt, die sich bemüht, eine sexuelle identität zu finden. als ihr schüler walter klemmer mehr als deutlich zeigt, dass er eine bezihung mit ihr anstrebt, kommen ihre psychischen probleme zum vorschein. hat sie vorher nur in porno-kabinen an taschentüchern gerochen, so wird sie sexuell zu dem objekt, als dass sie sich durch die verstört-dominante beziehung zu ihrer mutter schon immer gesehen hat, sie besteht auf die umsetzung eines briefes, in dem sie walter auffordert, gewalt gegen sie zum ausdruck zu bringen.
ihr liebhaber wendet sich aber von ihr ab, sie unternimmt einen letzten verständigungs- und wiederannäherungsversuch. nachdem dieser mangelhaft verlaufen ist, erlebt der zuschauer einen fast-schluss, in dem walter in erikas wohnung kommt, die mutter einsperrt, erika schlägt und vergewaltigt.
das paradoxe ist: sie hat letztlich auf genau das gewartet, sie hat es so zu wollen vorgegeben. die wirkliche abschlussszene hinterlässt einen aber konfus, erika und walter treffen sich bei einer aufführung von der musikschule wieder, die den ganzen film begleitet. sie grüßen sich nur freundlich. statt als ersatz für eine schülerin, die sie selbst aus eifersucht verletzt hat, zu spielen verletzt sich erika mit einem messer und verlässt das theater.

der film zeichnet ein bedeutsames psychogramm einer person, die ihre mangelnde selbstständigkeit, ihren objektstatus, versucht, durch autorität und stränge zu überdecken. er zeigt die abründe menschlichen denkens und handelns. oftmals ist die inszenierung sehr krass geraten, der film kann einen sehr nah rantragen, an diese abgründe.
für mich war der film auf jeden fall sehr sehenswert, ich glaube, ich werde dem lesen eines (anderen) buchs von jelinek eine höhere priorität geben.

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