heute habe ich die bilder von der modedesignerin bekommen, bei der eine freundin praktikum macht. beide haben eine spezielle, individuelle björk tasche für mich gezimmert und ich bin mehr als zufrieden, deshalb stelle ich ihre bilder mal hier ein:

ein bißchen werbung mach ich auch noch:
Hier ist die designerin im internet zu erreichen.
- münster (weil ich dort die freie auswahl* habe)
- hu berlin mit nf germanistische literaturwissenschaft in potsdam (halt berlin)
- potsdam allein(weil's auch fast berlin ist)
- kiel (freie auswahl*, aber weit weg... ^^)
- göttingen (freie auswahl*, aber nah dran ^^)
- magdeburg (seltsamer kompromiss)
- chemnitz (sehr weit weg)
- leipzig (genau das gleiche problem)
*freie auswahl = ich kann mein nebenfach frei wählen. neben hf philosophie stehen also nf germanistik (bzw. germanistische literturwissenschaft), nf psychologie und nf skandinavistik (bzw. "skandinavische philologie" oder "nordische philologie) zur auswahl. ich müsste zwei nf wählen.
ich muss mich mal selber zitieren...
Ich fühle mich im meist melancholisch, aber in einem positiven Sinne. Ich würde das als eine tiefgründige, optimistische Haltung bezeichnen. Im Gegensatz zu diesen Menschen, die mit ihrem unbegründeten, unreflektierten Optimismus die Welt mit einem überzogenen, naiven Frohsinn verpesten, würde ich mich als jemanden charakterisieren, der schlechte Phasen verstehen kann, weil er sie selber durchlebt hat. Irgendwann kam aber eine unerschütterliche Prise Selbstwertgefühl dazu, die gezeigt hat, dass alles vorüber geht... :)
quelle

nur, um es für alle zeiten klarzustellen - es gibt nur eine göttin!!! ... und die heißt björk gudmundsdottir!
ihre irdische existenz ist nur schein, ich weiß es! wer solche kreative musik, solche ein merchandise und so ein wundervolles äußeres zu verantworten hat, ist nicht von dieser welt. man gedenke nur der wundervollen "verspertine" - keine musik-cd habe ich je so bewundert und so oft gehört. man bemerke nur diese unglaubliche produktvielfalt - es gibt (fast) alles von björk (für den gläubigen ein wares opfer). und man schaue sich dieses gesicht an, das immer mindestens zehn jahre jünger erscheint als es ist.
am 21. november dieses jahres wird sie vierzig. sie sagt in der aktuellen brigitte kultur, dass sie ihre beste musik wohl mit sechzig machen wird - ich glaube das. wenn man ihre musikalische entwicklung verfolgt, fällt immer auf, dass es immer noch ein spur krasser und genialer ging. es begann mit elf jahren ('77), da durfte sie ihr erstes (solo-)album aufnehmen ("björk"), da sie einen isländischen schulwettbewerb gewonnen hatte. weiter ging es über diverse punk-formationen (tappi tíkarrass, kukl und the sugarcubes), einer eigenwilligen jazzplatte ("gling-gló") und dem start ihrer solo-karriere im jahre 1993.

mit "debut" ging eine beispiellose erfolgsgeschichte los. gleich das erste album bekam eine faszinierende unplugged-version von mtv. zwei jahre später folge "post", in dem jahr schrieb sie auch das titelstück für madonnas "bedtime stories". 1997 kam die homogenic, 2000 ein film unter der regie von lars von trier, "dancer in the dark" (für den es in cannes zwei palmen gab, davon eine für björk als beste hauptdarstellerin) mit dazugehörender musik ("selmasongs"). 2001 kam die "vespertine", ein ruhiges, intimes und zurückgezogenes album - mein liebling.

2004 kam "medúlla" heraus, ein album, das sich auf den einsatz von menschlichen stimmen konzentriert und fast keine andere instrumente benutzt. der name ist programm, das wort "medulla" bezeichnet das mark verschiedener körperteile, z. b. medulla oblongata (das verlängerte mark, hirnmark). medúlla geht ins mark, im wahrsten sinne des wortes.
deswegen ist das ganze auch mehr ein künstlerisches musik-projekt zum bewundern der kreativität, weniger zum andauerndern hören, auch wenn es für so manchen ohrwurm sorgt. das cover dient dem blog als logo, eigentlich ein improvisation - aber eine passende.
alles in allem ist das bei weitem nicht alles, was es über eine wahre göttin zu sagen und zu schreiben gibt, doch für den anspruch einer gegendarstellung dürfte es reichen. weitere artikel mögen folgen, vor allem über das lieblingsalbum. ansonsten seie ihre
seite und eine
deutsche fanseite allen interessierten ans herz gelegt.

alle, die kein familienfest feiern müssen und sich dementsprechend eher über ostern freuen können, weil sie es weitesgehend ignorieren können, wünsche ich "frohe ostern"... im sinne der ignoranz.
nur weil da so einer unbedingt märtyrer spielen musste, muss doch nicht gleich alles auf den kopf gestellt werden...

der biograph von hermann hesse - hugo ball
hat sich darüber eigentlich schon mal gedanken gemacht? wie sieht die biografie von jemanden aus, der sich mit seiner ganzen energie auf eine oder mehrere personen konzentriert?
was ist daran so faszinierend, bis ins letzte detail das leben von jemanden zu erforschen?
ich denke echt nach, wie in einer solchen aufopferung leben kann. auf jeden fall sind die ergebnisse meist sehr interessant zu lesen, menschlich halt...
es gibt sie wirklich, diese spezies. menschen, die man eigentlich nie sehen möchte, aber sich trotzdem jeden tag anschauen muss. es ist echt schon unglaublich, was für einen hass man gegen solche menschen entwickeln kann, einfach nur deshalb, weil man sie jeden tag ertragen muss, ihen nicht aus dem weg gehen kann.
langsam versteh ich, warum es mobbing gibt - um solche leute loszuwerden.
neben rap, die das problem auf den punkt brachte
Die Leute benutzten den Begriff Realität mit einer allgemeinen Bedeutung, die es nicht gibt.
hat vor allem achilles in einerm beitrag die herrschenden gegensätze und probleme aufgelöst:
In der Philosophie ist eine bestimmte Art der Definition von Realität weit verbreitet:
Seiende, die in der objektiv bzw inter-subjektiv wahrnehmbaren und erkennbaren Welt gegeben sind, gelten als real; rein-subjektive Seiende hingegen, wie zB die Inhalte von Träumen, die ausschließlich in einem einzelnen Subjekt vorhanden sind, und ausschließlich von einem einzelnen Subjekt wahrgenommen und erkannt werden können, wird ihr Real-Sein häufig aberkannt.
"Traum-Bilder, Inhalte von Träumen, sind rein-subjektive Kreationen, des träumenden Subjekts.
Sie zeigen ein subjektiv abgewandeltes, verzerrtes Bild der Wirklichkeit.
Sie zeigen eine Wirklichkeit, die mit der Objektiven- oder Inter-Subjektiven-Wirklichkeit nicht übereinstimmt, und die als solche, daher, als irreal eingestuft werden muss.
Wer sich entscheidet in der Welt der Träume zu leben, lebt eine Illusion, und lebt abseits jeder Realität!"
Folgt man dieser Sichtweise, könnte man Realität folgendermaßen definieren:
"(Die) Realität ist die Gesamtheit all jener Seienden, welche ein Sein in der objektiv oder inter-subjektiv wahrnehmbaren und erkennbaren Welt besitzen."
Für diese Art der Definition spricht, dass sie klar zwischen dem Rein-Subjektiven und dem Nicht-Rein-Subjektiven unterscheidet.
Doch: Gegen diese Definition spricht, dass sie dem Rein-Subjektiven den Status des Realen entzieht, und es aus der Wirklichkeit ausklammert.
Wenn aber etwas, wie das Rein-Subjektive, als nicht-real ausgeklammert und eingestuft wird, führt dies dazu, dass einem solchen Sein, insgesamt, seine Existenz abgesprochen wird.
Denn: "Etwas das nicht real ist, ist nicht existent!"
Alles Rein-Subjektive wird somit, von dieser Definition, als etwas Nicht-Existentes bewertet.
Die Inhalte von Träumen, von Gefühlen und Gedanken, mögen zwar (oftmals) rein-subjektiver Prägung sein, und nicht mit dem objektiven oder inter-subjektiven Bild der Wirklichkeit korrespondieren:
Dennoch geht es zu weit, sie, insgesamt, als etwas Nicht-Existentes zu "brandmarken".
Rein-Subjektive-Seiende sind nämlich, auf ihre ganz spezielle Art und Weise, sehr wohl existent.
Wären sie es nicht, würden wir nicht über sie verfügen.
Als Mensch lebe ich in unterschiedlichen Welten bzw Wirklichkeiten.
Einerseits lebe ich in einer inter-subjektiven oder objektiven Welt bzw Wirklichkeit.
Ich lebe in einer Welt, die nicht nur für mich, sondern auch für andere, geben und erfahrbar ist.
Dies ist die Welt bzw Wirklichkeit, in der ich mit anderen kommuniziere und anderen begegne.
Und andererseits lebe ich in einer rein-subjektiven Welt bzw Wirklichkeit.
Ich lebe in einer Welt meiner eigenen Gefühle, meiner Träume, meiner eigenen Gedanken und Überzeugungen.
Für mich, als Mensch, sind beide Welten bzw Wirklichkeiten gleich wichtig.
Keine ist der anderen vorzuziehen.
Und beide Welten bzw Wirklichkeiten bilden, gemeinschaftlich, mein Mensch-Sein.
Würde ich nur dann etwas als real einstufen, wenn es entweder in der einen oder anderen Wirklichkeit gegeben ist, würde ich einen Teil meines Mensch-Seins leugnen, und mich, in meinem Mensch-Sein, (selbst) reduzieren.
"Die menschliche Wirklichkeit ist mehr, als eine rein-subjektive Wirklichkeit; und die menschliche Wirklichkeit ist mehr, als eine Wirklichkeit, die lediglich inter-subjektive oder objektive Qualitäten besitzt!"
Von einem ganzheitlichen Standpunkt aus betrachten, ist es ohnehin nicht derart wesentlich, wie und wo ein Sein gegeben ist.
Von einem ganzheitlichen Standpunkt aus betrachtet, ist die Frage, ob ein Sein ausschließlich in der Rein-Subjektiven-Wirklichkeit, oder ausschließlich in der Inter-Subjektiven- oder Objektiven-Wirklichkeit, gegeben ist, von lediglich sekundärer Bedeutung.
Denn: Von einem ganzheitlichen Standpunkt aus betrachtet, zählt zuallererst, vor allem, dass ein Sein, überhaupt, gegeben ist.
Erst wenn ein Sein, überhaupt, auf welche Art und Weise auch immer, gegeben ist, wird die Frage interessant, wie und wo es existiert.
Für einen ganzheitlichen Standpunkt gilt:
Ein jedes Sein, das, unabhängig davon wie und wo es existiert, auf die eine oder andere Art und Weise gegeben bzw vorhanden ist, ist etwas Reales, Wirkliches; und als etwas Reales, Wirkliches, ist es ein Teil der Gesamt-Realität bzw -Wirklichkeit.
ganzheitlich betrachtet gibt das ganze sinn, dankeschön.
aus dem ffo:
Nein, ich leide nicht darunter, aber ich denke grad über dieses Phänomen nach.
Ich frage mich grade, was man unter "Realitätsverlust" verstehen soll, denn eigentlich gibt es ja keine einzelne Realität, jede Wahrnehmung unterscheidet sich von der anderen, weil wir die Welt um uns herum ständig interpretieren. Also kann man höchstens sagen, dass wer einen gewissen Konsens verlässt, "leidet" unter Realitätsverlust.
Aber ist das ein "Leiden"? Ist es nicht schon arrogant zu behaupten, dass meine Wahrnehmung, die ich zufällig mit ein paar oder mehr Menschen teile, die richtigere ist oder die bessere?
ich hab den thread, ich bitte die großschreibung, die dort noch konsens ist, zu entschuldigen. hier der
Link.
mal schauen, ob die dort stattfindene diskussion mir ein wenig auf die sprünge hilft bei diesem meiner meinung nach hochinteressanten thema.