realitätsverlust II: die reaktion
neben rap, die das problem auf den punkt brachte
Die Leute benutzten den Begriff Realität mit einer allgemeinen Bedeutung, die es nicht gibt.
hat vor allem achilles in einerm beitrag die herrschenden gegensätze und probleme aufgelöst:
In der Philosophie ist eine bestimmte Art der Definition von Realität weit verbreitet:
Seiende, die in der objektiv bzw inter-subjektiv wahrnehmbaren und erkennbaren Welt gegeben sind, gelten als real; rein-subjektive Seiende hingegen, wie zB die Inhalte von Träumen, die ausschließlich in einem einzelnen Subjekt vorhanden sind, und ausschließlich von einem einzelnen Subjekt wahrgenommen und erkannt werden können, wird ihr Real-Sein häufig aberkannt.
"Traum-Bilder, Inhalte von Träumen, sind rein-subjektive Kreationen, des träumenden Subjekts.
Sie zeigen ein subjektiv abgewandeltes, verzerrtes Bild der Wirklichkeit.
Sie zeigen eine Wirklichkeit, die mit der Objektiven- oder Inter-Subjektiven-Wirklichkeit nicht übereinstimmt, und die als solche, daher, als irreal eingestuft werden muss.
Wer sich entscheidet in der Welt der Träume zu leben, lebt eine Illusion, und lebt abseits jeder Realität!"
Folgt man dieser Sichtweise, könnte man Realität folgendermaßen definieren:
"(Die) Realität ist die Gesamtheit all jener Seienden, welche ein Sein in der objektiv oder inter-subjektiv wahrnehmbaren und erkennbaren Welt besitzen."
Für diese Art der Definition spricht, dass sie klar zwischen dem Rein-Subjektiven und dem Nicht-Rein-Subjektiven unterscheidet.
Doch: Gegen diese Definition spricht, dass sie dem Rein-Subjektiven den Status des Realen entzieht, und es aus der Wirklichkeit ausklammert.
Wenn aber etwas, wie das Rein-Subjektive, als nicht-real ausgeklammert und eingestuft wird, führt dies dazu, dass einem solchen Sein, insgesamt, seine Existenz abgesprochen wird.
Denn: "Etwas das nicht real ist, ist nicht existent!"
Alles Rein-Subjektive wird somit, von dieser Definition, als etwas Nicht-Existentes bewertet.
Die Inhalte von Träumen, von Gefühlen und Gedanken, mögen zwar (oftmals) rein-subjektiver Prägung sein, und nicht mit dem objektiven oder inter-subjektiven Bild der Wirklichkeit korrespondieren:
Dennoch geht es zu weit, sie, insgesamt, als etwas Nicht-Existentes zu "brandmarken".
Rein-Subjektive-Seiende sind nämlich, auf ihre ganz spezielle Art und Weise, sehr wohl existent.
Wären sie es nicht, würden wir nicht über sie verfügen.
Als Mensch lebe ich in unterschiedlichen Welten bzw Wirklichkeiten.
Einerseits lebe ich in einer inter-subjektiven oder objektiven Welt bzw Wirklichkeit.
Ich lebe in einer Welt, die nicht nur für mich, sondern auch für andere, geben und erfahrbar ist.
Dies ist die Welt bzw Wirklichkeit, in der ich mit anderen kommuniziere und anderen begegne.
Und andererseits lebe ich in einer rein-subjektiven Welt bzw Wirklichkeit.
Ich lebe in einer Welt meiner eigenen Gefühle, meiner Träume, meiner eigenen Gedanken und Überzeugungen.
Für mich, als Mensch, sind beide Welten bzw Wirklichkeiten gleich wichtig.
Keine ist der anderen vorzuziehen.
Und beide Welten bzw Wirklichkeiten bilden, gemeinschaftlich, mein Mensch-Sein.
Würde ich nur dann etwas als real einstufen, wenn es entweder in der einen oder anderen Wirklichkeit gegeben ist, würde ich einen Teil meines Mensch-Seins leugnen, und mich, in meinem Mensch-Sein, (selbst) reduzieren.
"Die menschliche Wirklichkeit ist mehr, als eine rein-subjektive Wirklichkeit; und die menschliche Wirklichkeit ist mehr, als eine Wirklichkeit, die lediglich inter-subjektive oder objektive Qualitäten besitzt!"
Von einem ganzheitlichen Standpunkt aus betrachten, ist es ohnehin nicht derart wesentlich, wie und wo ein Sein gegeben ist.
Von einem ganzheitlichen Standpunkt aus betrachtet, ist die Frage, ob ein Sein ausschließlich in der Rein-Subjektiven-Wirklichkeit, oder ausschließlich in der Inter-Subjektiven- oder Objektiven-Wirklichkeit, gegeben ist, von lediglich sekundärer Bedeutung.
Denn: Von einem ganzheitlichen Standpunkt aus betrachtet, zählt zuallererst, vor allem, dass ein Sein, überhaupt, gegeben ist.
Erst wenn ein Sein, überhaupt, auf welche Art und Weise auch immer, gegeben ist, wird die Frage interessant, wie und wo es existiert.
Für einen ganzheitlichen Standpunkt gilt:
Ein jedes Sein, das, unabhängig davon wie und wo es existiert, auf die eine oder andere Art und Weise gegeben bzw vorhanden ist, ist etwas Reales, Wirkliches; und als etwas Reales, Wirkliches, ist es ein Teil der Gesamt-Realität bzw -Wirklichkeit.
ganzheitlich betrachtet gibt das ganze sinn, dankeschön.
Die Leute benutzten den Begriff Realität mit einer allgemeinen Bedeutung, die es nicht gibt.
hat vor allem achilles in einerm beitrag die herrschenden gegensätze und probleme aufgelöst:
In der Philosophie ist eine bestimmte Art der Definition von Realität weit verbreitet:
Seiende, die in der objektiv bzw inter-subjektiv wahrnehmbaren und erkennbaren Welt gegeben sind, gelten als real; rein-subjektive Seiende hingegen, wie zB die Inhalte von Träumen, die ausschließlich in einem einzelnen Subjekt vorhanden sind, und ausschließlich von einem einzelnen Subjekt wahrgenommen und erkannt werden können, wird ihr Real-Sein häufig aberkannt.
"Traum-Bilder, Inhalte von Träumen, sind rein-subjektive Kreationen, des träumenden Subjekts.
Sie zeigen ein subjektiv abgewandeltes, verzerrtes Bild der Wirklichkeit.
Sie zeigen eine Wirklichkeit, die mit der Objektiven- oder Inter-Subjektiven-Wirklichkeit nicht übereinstimmt, und die als solche, daher, als irreal eingestuft werden muss.
Wer sich entscheidet in der Welt der Träume zu leben, lebt eine Illusion, und lebt abseits jeder Realität!"
Folgt man dieser Sichtweise, könnte man Realität folgendermaßen definieren:
"(Die) Realität ist die Gesamtheit all jener Seienden, welche ein Sein in der objektiv oder inter-subjektiv wahrnehmbaren und erkennbaren Welt besitzen."
Für diese Art der Definition spricht, dass sie klar zwischen dem Rein-Subjektiven und dem Nicht-Rein-Subjektiven unterscheidet.
Doch: Gegen diese Definition spricht, dass sie dem Rein-Subjektiven den Status des Realen entzieht, und es aus der Wirklichkeit ausklammert.
Wenn aber etwas, wie das Rein-Subjektive, als nicht-real ausgeklammert und eingestuft wird, führt dies dazu, dass einem solchen Sein, insgesamt, seine Existenz abgesprochen wird.
Denn: "Etwas das nicht real ist, ist nicht existent!"
Alles Rein-Subjektive wird somit, von dieser Definition, als etwas Nicht-Existentes bewertet.
Die Inhalte von Träumen, von Gefühlen und Gedanken, mögen zwar (oftmals) rein-subjektiver Prägung sein, und nicht mit dem objektiven oder inter-subjektiven Bild der Wirklichkeit korrespondieren:
Dennoch geht es zu weit, sie, insgesamt, als etwas Nicht-Existentes zu "brandmarken".
Rein-Subjektive-Seiende sind nämlich, auf ihre ganz spezielle Art und Weise, sehr wohl existent.
Wären sie es nicht, würden wir nicht über sie verfügen.
Als Mensch lebe ich in unterschiedlichen Welten bzw Wirklichkeiten.
Einerseits lebe ich in einer inter-subjektiven oder objektiven Welt bzw Wirklichkeit.
Ich lebe in einer Welt, die nicht nur für mich, sondern auch für andere, geben und erfahrbar ist.
Dies ist die Welt bzw Wirklichkeit, in der ich mit anderen kommuniziere und anderen begegne.
Und andererseits lebe ich in einer rein-subjektiven Welt bzw Wirklichkeit.
Ich lebe in einer Welt meiner eigenen Gefühle, meiner Träume, meiner eigenen Gedanken und Überzeugungen.
Für mich, als Mensch, sind beide Welten bzw Wirklichkeiten gleich wichtig.
Keine ist der anderen vorzuziehen.
Und beide Welten bzw Wirklichkeiten bilden, gemeinschaftlich, mein Mensch-Sein.
Würde ich nur dann etwas als real einstufen, wenn es entweder in der einen oder anderen Wirklichkeit gegeben ist, würde ich einen Teil meines Mensch-Seins leugnen, und mich, in meinem Mensch-Sein, (selbst) reduzieren.
"Die menschliche Wirklichkeit ist mehr, als eine rein-subjektive Wirklichkeit; und die menschliche Wirklichkeit ist mehr, als eine Wirklichkeit, die lediglich inter-subjektive oder objektive Qualitäten besitzt!"
Von einem ganzheitlichen Standpunkt aus betrachten, ist es ohnehin nicht derart wesentlich, wie und wo ein Sein gegeben ist.
Von einem ganzheitlichen Standpunkt aus betrachtet, ist die Frage, ob ein Sein ausschließlich in der Rein-Subjektiven-Wirklichkeit, oder ausschließlich in der Inter-Subjektiven- oder Objektiven-Wirklichkeit, gegeben ist, von lediglich sekundärer Bedeutung.
Denn: Von einem ganzheitlichen Standpunkt aus betrachtet, zählt zuallererst, vor allem, dass ein Sein, überhaupt, gegeben ist.
Erst wenn ein Sein, überhaupt, auf welche Art und Weise auch immer, gegeben ist, wird die Frage interessant, wie und wo es existiert.
Für einen ganzheitlichen Standpunkt gilt:
Ein jedes Sein, das, unabhängig davon wie und wo es existiert, auf die eine oder andere Art und Weise gegeben bzw vorhanden ist, ist etwas Reales, Wirkliches; und als etwas Reales, Wirkliches, ist es ein Teil der Gesamt-Realität bzw -Wirklichkeit.
ganzheitlich betrachtet gibt das ganze sinn, dankeschön.
wose - 6. Mär, 14:03
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