as is now

ich persönlich war sehr gespannt, mein einstiegsalbum war "studio 150", das letzte album wellers, auf dem er ausschließlich coversongs platziert hatte. diese aber unglaublich gut mit seiner eigenen note versah und völlig neu interpretierte.
im gegensatz dazu fand ich seine vorherigen, eigenen werke nicht sonderlich auffallend, wenn auch (selbstverständlich) sehr gute songs dabei waren.
as is now hat mich dagegen vollkommen überzeugt, denn es bleibt im studio 150 bereich, was die stimmlage angeht. dabei streichelt die rauhe stimme zärtlich jede melodie.
es ist allerdings sehr viel rockiger, ein wenig verspielter und vor allem sind es paul wellers eigene lieder.
weller schreibt seine songs beim soundcheck bei auftritten, umso verwunderlicher ist es, dass dabei solche wunderwerke entstehen, wobei er ja nun ein altmeister ist. denn neben den standard instrumenten gitarre/bass/schlagzeug kann man noch einige andere intergrierte feinheiten erkennen, die dem kreis den perfekten schliff verleihen.
hört es euch an, so entspannenden "nadelstreifen-rock" hört man nirgendwo anders!
Hanson - 26. Okt, 14:11
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